570 km Küstenlinie
Strände auf Rügen
Rügen hat nicht einen Strand – Rügen hat Dutzende. Von der belebten Seebrückenpromenade in Binz bis zum menschenleeren Naturstrand an der Schaabe. Hier findest du den richtigen für dich.
Welcher Strand passt zu dir?
Für Familien mit Kindern
Strand Binz oder Strand Sellin
Flaches Wasser, Strandkörbe, Strandwacht, gute Infrastruktur.
Für Ruhe & Einsamkeit
Die Schaabe oder Strand Thiessow
Kaum Betrieb, viel Platz, keine Touristen-Infrastruktur.
Für Hunde
Strand Thiessow oder die Schaabe
Ganzjährig erlaubt, viel Platz, kaum Einschränkungen.
Für Surfer & Kitesurfer
Die Schaabe bei Juliusruh
Bestes Kiterevier auf Rügen, konstanter Wind, viel Platz.
Für Natur & Wandern
Strand Lohme an der Kreideküste
Direkter Zugang zum Nationalpark Jasmund, Steilküste, Hochuferweg.
Einzelne Strandführer
Die Schaabe – Längster Strand Rügens zwischen Glowe und Juliusruh
Die Schaabe: 14 km langer, naturbelassener Sandstrand zwischen Glowe und Juliusruh – der längste Strand auf Rügen. Ideal für Kitesurfen, Wandern und Naturliebhaber.
Strand Baabe – Ruhiges Naturidyll zwischen Sellin und Göhren
Strand Baabe auf Rügen: kleiner, ruhiger Sandstrand zwischen Sellin und Göhren auf der Halbinsel Mönchgut. Entspannter Familienstrand mit Naturcharakter.
Strand Binz – Der bekannteste Ostseestrand auf Rügen
Strand Binz auf Rügen: 3 km feiner weißer Sand, historische Seebrücke, Strandkörbe und flaches Wasser. Alle Infos zu Parken, Anreise, Preisen und Tipps für deinen Besuch.
Strand Göhren – Naturstrand am Südkap von Rügen
Strand Göhren auf Rügen: ruhiger Nordstrand und wilder Südstrand am Südkap der Insel. Ideal für Familien und Naturliebhaber. Infos zu Parken, Anreise und Tipps.
Strand Lohme – Kiesstrand an der Kreideküste des Nationalparks Jasmund
Strand Lohme auf Rügen: kleiner Kiesstrand am Fuß der Steilküste nahe dem Nationalpark Jasmund. Einzigartige Kulisse, abgeschieden, ideal für Natur- und Wanderliebhaber.
Strand Prora – Breiter Sandstrand neben dem historischen Koloss
Strand Prora auf Rügen: 4,5 km breiter, ruhiger Sandstrand neben dem denkmalgeschützten Prora-Komplex. Weniger besucht als Binz, hervorragende Wasserqualität.
Strand Sellin – Seebrücke, Tauchgondel & ruhige Ostsee
Strand Sellin auf Rügen: ruhiger Sandstrand mit der berühmten Seebrücke und einzigartiger Tauchgondel. Alle Infos zu Parken, Anreise, Strandkörben und Tipps für Sellin.
Strand Thiessow – Wilder Naturstrand am Südkap Rügens
Strand Thiessow: ursprünglicher Naturstrand am südlichsten Punkt Rügens. FKK, Hunde erlaubt, kaum Bebauung. Ideal für alle, die Einsamkeit an der Ostsee suchen.
Alle Strände auf einen Blick
Rügens Strände – Ein ehrlicher Überblick
Mit über 570 km Küstenlinie hat Rügen mehr Strand pro Einwohner als fast jede andere Ferienregion in Deutschland. Das klingt nach einem Paradies für Strandbesucher – und ist es auch. Aber es gibt einen Haken: Nicht alle Strände sind gleich, und nicht jeder Strand passt zu jedem Urlauber.
Sandstrände mit Infrastruktur: Binz, Sellin, Göhren
Die klassischen Ostseebäder auf Rügen – Binz, Sellin und Göhren – bieten das komplette Badeurlaubsprogramm: feine Sandstrände, Strandkörbe, Strandwacht, Restaurants an der Promenade, gut ausgebaute Wege. Der Preis dafür: In der Hochsaison (Juli/August) ist es voll, die Parkplätze sind teuer und begehrt, und die Preise generell höher.
Naturstrände ohne Touristen-Infrastruktur: Schaabe, Thiessow
Wer Einsamkeit sucht, fährt an die Schaabe oder nach Thiessow. Hier gibt es keine Strandkörbe und keinen Strandimbiss – dafür Kilometer von Strand, auf dem manchmal kein Mensch zu sehen ist. Diese Strände sind das Gegenteil von Binz und für viele das eigentliche Rügen.
Hunde auf Rügen: Wo und wann?
Die meisten Hauptstrände (Binz, Sellin, Prora) sind in der Hauptsaison (15. Mai–15. September) für Hunde gesperrt oder haben stark eingeschränkte Zugangszeitfenster. Wer mit Hund an den Strand möchte, ist in der Nebensaison deutlich freier. Ganzjährig und ohne Einschränkungen: Thiessow, die Schaabe (größtenteils) und Lohme.
Parken an Rügens Stränden: Was du wissen musst
Parken ist das lästige Thema für jeden Rügen-Urlauber im Sommer. Die einfache Faustregel: Je bekannter und belebter der Strand, desto teurer und knapper die Parkplätze. In Binz kostet ein Strandparkplatz in der Hochsaison bis zu 12 € am Tag und ist ab 9 Uhr morgens meist belegt. In Göhren oder Baabe kostet er 4–6 € und ist selten voll. An der Schaabe sind die Zugangsparkplätze günstiger, aber begrenzt. Tipp für alle Strände: Mit dem Zug, dem Rasenden Roland oder dem Fahrrad anreisen – das spart Geld, Nerven und ist auf Rügen problemlos möglich.